Was sind CFD?

Was sind CFD? Das hat sich vielleicht schon manch ein Investor gefragt, wenn er von diesem Kürzel gelesen hat oder andere Anleger sich über den CFD Handel unterhalten haben.
CFD ist die Abkürzung für Contract for Difference, was übersetzt Differenzkontrakt bedeutet. Solch ein Kontrakt ist ein spekulatives Finanzinstrument, mit dem ein Anleger sowohl große Gewinne erzielen als auch empfindliche Verluste erleiden kann. Darum eignet sich der Handel mit CFDs im Privatbereich vor allem für erfahrene Händler, die ihr Geld auch in anderen derivativen Finanzprodukten, also in Finanztermingeschäften, angelegt haben.Differenzkontrakte gibt es seit Anfang der 1990er Jahre, als sie in London entwickelt wurden. Bei einem Differenzkontrakt schließen die Vertragsparteien eine Vereinbarung über die Zahlung eines Barausgleichs ab. Dieser Barausgleich berechnet sich aus der Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis eines vereinbarten Basiswertes. CFDs haben keine feste Laufzeit und keine festgelegte Fälligkeit, sie können also von den Investoren unbegrenzt lange gehalten werden. In der Praxis findet aber vor allem bei dem Handel mit CFDs regelmäßig ein sogenanntes Daytrading statt. Das bedeutet, dass die gehandelten Positionen noch am gleichen Tag erneut gehandelt werden, oft auch mehrmals an einem Handelstag. Weiterlesen…

 

Was sind Volatilitäten?

Volatilitäten gehören zu den am meisten verwendeten Börsenbegriffen überhaupt. Gerade in unsicheren Zeiten, Zeiten direkt nach einer Wirtschaftskrise oder Zeiten mit unsicheren Wachstumsaussichten, ist die Volatilität von Finanzprodukten dabei immer wieder ein großes Thema.

Was aber ist Volatilität eigentlich genau und durch was wird sie ausgelöst?

Nun, unter dem Begriff Volatilität versteht man generell die Schwankungsbreite von Wertpapieren. Ist die Schwankungsbreite sehr groß, spricht man auch von einer großen Volatilität und umgekehrt. Der Kurs eines Wertpapiers, das als sehr volatil gilt, verändert seinen Wert also binnen kurzer Zeit sehr heftig nach oben oder nach unten. Die Grundvoraussetzungen für die Verwendung der Begrifflichkeit “volatil” ist dabei, dass sich der Kurs nicht nur in eine Richtung entwickelt, sondern dass es sowohl Auf- wie auch Abschwünge des Kurses gibt. Weiterlesen…

 

Was sind ETF?

Was sind ETF (Exchange Traded Funds), wie werden sie gehandelt und welche Vorteile bieten sich dem Anleger im Vergleich zu anderen Fonds und börsennotierten Wertpapieren?

Exchange Traded Funds, kurz ETF´s sind Investmentfonds welche laufend zum aktuellen Börsenpreis gehandelt werden. Wird vom Anleger ein Fondsanteil gekauft, so wird dieser selbst zum Anteilseigner des Vermögens. Während Index-Zertifikate eine Inhaberschuldverschreibung sind, zählt das Kapital in ETFs als Sondervermögen. So erfolgt rechtlich eine Trennung zwischen dem Vermögen des Emittenten und dem Vermögen des ETF´s. Das Emittentenrisiko entfällt hier.

Aktiv gemanagte Anlagefonds sind darauf ausgelegt, die Wertentwicklung eines Vergleichsindexes zu übertreffen und so eine möglichst hohe Rendite zu erzielen. Die Indexfonds dagegen sind passiv gemanagt und zielen darauf ab, einen Vergleichsindizes so exakt wie möglich nachzubilden. Entsprechend entfällt bei dieser passiv gemanagten Fondsform ein Fondsmanager oder Fondsmakler. Weiterlesen…

 

Derivate einfach erklärt

Derivate sind einfach erklärt, wenn man weiß, dass es sich um eine Art Wette handelt, wie sich der Preis oder der Wert bestimmter zugrunde liegender Basiswerte in der Zukunft entwickelt. Da niemand die Zukunft genau vorhersagen kann, handelt es sich bei diesen Finanzinstrumenten um sehr spekulative Anlageformen, die nicht für jeden Anleger geeignet sind. Ein erfahrener Investor kann mit dieser Art von Termingeschäften viel Geld verdienen, er muss sich aber auch bewusst sein, dass er dabei auch Verluste erleiden kann. Weiterlesen…